Als deutsche Partnerin des UN-Bevölkerungsfonds gibt die DSW jährlich die deutsche Ausgabe des Weltbevölkerungsberichts heraus.
Weltbevölkerungsbericht 2009:
Künftige Klimadebatte muss Frauen stärker berücksichtigen
Die internationale Klimapolitik kann nur dann erfolgreich sein, wenn sie die Bevölkerungsdynamik, Frauenförderung und Gesundheit stärker berücksichtigt. So lautet die Schlussfolgerung des UNFPA-Weltbevölkerungsberichts 2009, den die Deutsche Stiftung Weltbevölkerung (DSW) am 18. November gemeinsam mit UNFPA, dem Bevölkerungsfonds der Vereinten Nationen, und dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) in Berlin vorgestellt hat.
Im Laufe des letzten halben Jahrhunderts haben schnelles Bevölkerungswachstum und Industrialisierung zu einem raschen Anstieg von Treibhausgasemissionen geführt. Der Bericht kommt zu dem Ergebnis, dass ein langsameres Bevölkerungswachstum Ländern hilft, sich kurz- und mittelfristig besser an Klimaveränderungen anzupassen, und langfristig zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen beiträgt. Nach Einschätzung von Experten würden bei einem Anstieg der Weltbevölkerung bis 2050 auf nur acht Milliarden anstelle der bislang projizierten neun Milliarden Menschen etwa ein bis zwei Milliarden Tonnen weniger Kohlendioxid (CO2) freigesetzt.
Eine siebenseitige Zusammenfassung der wichtigsten Ergebnisse aus dem aktuellen Bericht finden Sie hier (PDF-Format, 462 KB).
Die deutsche Kurzfassung des Weltbevölkerungsberichts können Sie hier als PDF herunterladen.